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Rallye-Bolide auf Wertungsprüfung im IVG-Gelände bei der Rallye Sulingen
Die ADAC Actronics Rallye Sulingen fordert die Teams mit 13 WPs und 152 WP‑Kilometern.

Zweiter DRM-Lauf in Sulingen: Highlight IVG-Gelände

Die Deutsche Rallye-Meisterschaft macht am 24./25. April Station in Sulingen. 65 Teams, 13 Wertungsprüfungen und 152 WP‑Kilometer warten auf das internationale Feld – entscheidend wird erneut das berüchtigte IVG‑Gelände.

Die ADAC Actronics Rallye Sulingen bildet den zweiten Lauf der Deutschen Rallye-Meisterschaft 2026. Neben den deutschen Top-Piloten treten starke Teams aus den Niederlanden, Norwegen, Dänemark und Schweden an. Im Fokus steht der erste DRM‑Saisonauftritt von Titelverteidiger Marijan Griebel (Škoda Fabia RS Rally2), während Tabellenführer Philip Geipel den Schwung des Auftakts mitnimmt. Wie in den Vorjahren dürfte das IVG‑Gelände mit seinem Labyrinth-Charakter über Sieg oder Niederlage entscheiden.

  • Tabellenführer Philip Geipel vertraut auf den Heimvorteil von Co‑Pilotin Jennifer Lerch
  • Titelverteidiger Marijan Griebel startet erstmals 2026 in der DRM
  • 13 WPs und 152 WP‑Kilometer – das IVG‑Gelände bleibt die Schlüsselprüfung

Marijan Griebel peilt mit Beifahrerin Ella Kremer den dritten Sulingen‑Sieg in Folge an. Der Champion betont die Bedeutung der perfekten Passage durch das technische IVG‑Labyrinth und rechnet auf den Außenprüfungen mit starker Konkurrenz der leistungsstarken Porsche. Spitzenreiter Philip Geipel kennt die Tücken der Anlage genau und will bereits im ersten Durchgang den Grundstein für ein Topresultat legen – Rückenwind gibt das Erfolgserlebnis vom Saisonauftakt.

Für reichlich Showfaktor sorgt erneut der Porsche 911 Rallye GT von Julius Tannert und Pirmin Winklhofer. Im engen, rutschigen IVG‑Gelände sind die Voraussetzungen für den heckgetriebenen Elfer anspruchsvoll, auf den Außenprüfungen visiert das Duo dafür Bestzeiten an. Ebenfalls im Blickfeld: Dennis Rostek (Škoda Fabia RS Rally2), während Timo und Jasmin Weigert (Renault Clio Rally3) in der DRM3 ihre starke Form bestätigen und den Druck auf Leonard Weiss/Nick Hainke (Ford Fiesta Rally3) hochhalten wollen.

Die DRM4 verspricht nach dem Fotofinish im Erzgebirge erneut Spannung: Kilian Nierenz und Milena Raithel (Opel Corsa Rally4) reisen nach 0,2 Sekunden Rückstand beim Auftakt hochmotiviert an und kennen die Eigenheiten des IVG‑Geländes aus der Opel Electric Rallye. Karl Otto und Anna Niebäumer (Opel Corsa Rally4) haben ein Podest und die Führung in der DRM Junior im Visier.

Stark besetzt ist auch die Kategorie der DRM Nationals. Favorit Walter Gromöller führt im Opel Ascona 400 gemeinsam mit René Meier die DRM Classic an und weiß um die Materialhärte des IVG‑Geländes. Markus Roch und Raphael Eckel (Subaru Impreza WRX STI) sehen ihre Chance hingegen gerade in den verwinkelten Passagen und wollen im Kampf um die Spitzenplätze mitmischen.

Der Showstart erfolgt am Freitag um 16:39 Uhr in der Kampstraße. Auf der ersten Etappe stehen fünf Wertungsprüfungen an, für die Fans ist der Rundkurs Sulingen das Highlight des Abends. Am Samstagvormittag geht es für die 65 Teams zweimal durch das IVG‑Gelände – ein ehemaliges Militärdepot mit engen, winkeligen Passagen und wechselndem Untergrund aus Asphalt, Gras und Schotter. Am Nachmittag folgen die finalen Prüfungen in Lindern (inklusive Power Stage) sowie der Rundkurs Barenburg. Gegen 18:02 Uhr werden die besten drei Teams jeder Klasse auf der Zielrampe in Sulingen beim Lokal „Zum Amtsschimmel“ geehrt.

Mit der Mischung aus präziser Fahrtechnik im IVG‑Labyrinth und Highspeed auf den Außenprüfungen verspricht der zweite DRM‑Lauf eine packende Standortbestimmung für Titelambitionen – und eine spektakuläre Rallye‑Show für die Fans entlang der Strecke.

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